UNABHÄNGIG MOBIL

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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ist als größte Senatsverwaltung des Landes Berlin insbesondere für die Bereitstellung städtischer Infrastruktur für Bürger und Wirtschaft zuständig. Diese umfasst die vielfältigsten Verantwortungsfelder, von denen im Zusammenhang mit den Zielen des beantragten Projekts die im nachfolgend genannten von besonderer Bedeutung sind.

Berlin soll in seiner ganzen Vielfalt ohne Hindernisse zugänglich sein. In ihrer Verantwortlichkeit für das verkehrliche Geschehen in Berlin ist der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt die Schaffung bzw. Sicherung gleichwertiger Mobilitätschancen für alle Bevölkerungsgruppen ein erklärtes politisches Ziel. Menschen sollen sich nach Ihren persönlichen Möglichkeiten uneingeschränkt bewegen und begegnen können.

Insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und ältere Mitbürger und hier vor allem für die Gruppe der blinden und stark sehbehinderten Personen sind geeignete Maßnahmen notwendig, die eine selbstbestimmte Mobilität ermöglichen. Diese Maßnahmen sind wesentliche Voraussetzung für Teilhabechancen und Lebensqualität. Der demografische Wandel bringt es mit sich, dass diese Zielgruppe wächst.

Mittels  technischen Lösungen sollen übliche bauliche Vorkehrungen zur Barrierefreiheit ergänzt werden und so komplexe und durchgängige Nutzungsketten geschaffen werden. Einfachen und logische Verständnis- und Bedienfunktionen im technischen System sind dazu eine wesentliche Voraussetzung.

Dem Ziel der Inklusion gehandicapter Bevölkerungsgruppen durch den Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden widmet sich in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt die Koordinierungsstelle „Barrierefreies Bauen“ in der Abteilung VI „Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens“.

Das Funktionsprinzip soll sich durch hohe Zuverlässigkeit auszeichnen und dem Nutzer die erforderliche Sicherheit verleihen. Im Sinne eines „Design for all“ sollen diese Anwendungen z.B. auch für Besucher und Touristen einsetzbar sein.

Zur Umsetzung dieser Ziele arbeiten im Projekt m4guide die Abteilungen VII „Verkehr“ und Abt. III „Geoinformationssysteme“ und die Abteilung VI „Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens“ der SenStadt zusammen.

Die Federführung des Gesamtprojektes liegt bei der Abteilung Verkehr der SenStadt. Ziel ist nach erfolgreichem Praxistest der dauerhafte (nachhaltige) Einsatz des m4guide in der gesamten Stadt.

Projektarbeitsschwerpunkte sind

    • die Festlegung der Anforderungen an den m4guide aus Sicht des Landes

    • die Bereitstellung von Basisdaten zu Fußwegen und POIs aus Geoinformationssystemen,

    • die Mitwirkung bei der Verbesserung der Outdoor-Ortungsverfahren mit Hilfe von Korrekturdaten und durch Sensorfunktion,

    • die Zielführung in öffentlichen Gebäuden und

    • die Pilotanwendungstests in Berlin-Mitte.

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